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	<title>Johanna Kruse</title>
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	<title>Johanna Kruse</title>
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		<title>Meine Great Ocean Road Tour: Die schönsten Stopps und faszinierende Geologie erklärt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[12 Apostles]]></category>
		<category><![CDATA[Great Ocean Road]]></category>
		<category><![CDATA[Kalkstein]]></category>
		<category><![CDATA[Küstenstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine unvergessliche Great Ocean Road Tour Diese Küstenstraße gehört für viele Reisende auf die Bucket List. So wollte auch ich auf meiner Australienreise unbedingt den einzigartigen Great Ocean Road besuchen. Nicht nur unter Reisebegeisterten gehört sie zu den Must-Sees. Auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://johanna-kruse.com/great-ocean-road-tour/">Meine Great Ocean Road Tour: Die schönsten Stopps und faszinierende Geologie erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://johanna-kruse.com">Johanna Kruse</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Eine unvergessliche Great Ocean Road Tour</h2>



<p>Diese Küstenstraße gehört für viele Reisende auf die Bucket List. So wollte auch ich auf meiner <a href="https://johanna-kruse.com/langzeit-reise-australien/">Australienreise </a>unbedingt den einzigartigen Great Ocean Road besuchen. Nicht nur unter Reisebegeisterten gehört sie zu den Must-Sees. Auch für Naturfreunde ist es eine großartige Gelegenheit, die raue Natur Australiens hautnah zu erleben.</p>



<p>Was viele jedoch nicht wissen: Die Great Ocean Road ist das weltweit größte Kriegsdenkmal. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie von etwa 3.000 heimgekehrten Soldaten zwischen 1919 und 1932 erbaut, um der im Krieg gefallenen Kameraden zu gedenken.</p>



<p>Die Great Ocean Road erstreckt sich über 243 Kilometer entlang der Südküste Victorias (Torquay – Allansford) und bietet spektakuläre Küstenlandschaften, beeindruckende geologische Formationen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Als ich selbst entlang der Route unterwegs war, war ich nicht nur von den wunderschönen Aussichtspunkten begeistert, sondern auch von der Geschichte hinter den berühmten Felsen und Klippen, die so oft als Postkartenmotiv dienen. In diesem Artikel teile ich meine persönlichen Highlights und gebe einen Einblick in die geologischen Hintergründe dieser einzigartigen Küstenstraße.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/03/20250102_101128-1024x768.jpg" alt="Gibson Steps am Strand des Great Ocean Roads
" class="wp-image-459"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die schönsten Stopps auf meiner Great Ocean Road Tour</h2>



<h3 class="wp-block-heading">12 Apostles &#8211; Das Wahrzeichen des Great Ocean Roads</h3>



<p>Kein Stopp auf einer Great Ocean Road Tour ist so ikonisch wie die 12 Apostles. Diese beeindruckenden Kalksteinsäulen ragen aus dem Meer empor und bieten einen der spektakulärsten Ausblicke Australiens.</p>



<p>Obwohl sie als „12 Apostles“ bekannt sind, gibt es heute tatsächlich nur noch acht dieser Felsen. Die Erosion hat im Laufe der Jahre mehrere von ihnen einstürzen lassen, während die verbleibenden Säulen weiterhin den Kräften der Natur ausgesetzt sind. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich in Zukunft neue Felsnadeln bilden werden, während andere weiter abgetragen werden. Die Küstenlinie verändert sich stetig, sodass die Landschaft in einigen Jahren bereits ganz anders aussehen könnte. Falls ich in 5-10 Jahren nochmal hierherkomme werde ich vermutlich eine ganz andere Szenerie vorfinden – wie spannend!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/03/20250102_105928-768x1024.jpg" alt="12 Apostles am Great Ocean Road" class="wp-image-460"/></figure>



<p>Der Aussichtspunkt der 12 Apostles ist leicht zugänglich und bietet eine spektakuläre Sicht auf die Küste. Während man von oben die Wellen beobachtet, die mit voller Kraft gegen die Felsen schlagen, wird schnell klar, warum diese Formationen der Erosion so stark ausgesetzt sind. Falls du die 12 Apostles auf deiner Great Ocean Road Tour besuchen möchtest, empfehle ich dir, das vormittags zu tun. Dort ist es meistens noch nicht ganz so voll und die Temperaturen sind besonders im Sommer noch angenehm.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Loch Ard Gorge &#8211; Ein Ort voller Geschichte und Naturschönheit</h3>



<p>Ein weiteres Highlight auf meiner Great Ocean Road Tour war die Loch Ard Gorge. Diese malerische Bucht ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch eng mit einer unglücklichen Geschichte verbunden. Die Schlucht wurde nach dem Schiffsunglück der Loch Ard im Jahr 1878 benannt, bei dem das Schiff in dichtem Nebel auf die Klippen auflief und sank. Von dem 54 Menschen an Bord überlebten nur zwei.</p>



<p>Heute führen gut ausgebaute Wege und Treppen hinunter zu der Bucht, wo man die beeindruckenden Felsformationen aus nächster Nähe bestaunen kann. Als ich den Blick über die steilen Klippen und das türkisfarbene Wasser schweifen ließ, wurde mir bewusst, wie kraftvoll und zugleich unberechenbar die Natur sein kann. Die Kombination aus der bewegenden Geschichte und der rohen Kraft der Natur macht diesen Ort zu einem weiteren Highlight entlang der Great Ocean Road.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/03/20250102_114532-768x1024.jpg" alt="Loch Ard Gorge, Kalksteinklippen an der Küstenstraße
" class="wp-image-461" style="width:840px;height:auto"/></figure>



<p>Aus allen Formationen entlang der Great Ocean Road ist die Loch Ard Gorge wohl mein Favorit. Man kann hier von der Besucherplattform sehr gut die verschiedenen geologischen Schichten sehen, etwas das mich natürlich besonders fasziniert hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">London Arch &#8211; Ein lebendiges Beispiel für die Kraft der Natur</h3>



<p>Ein weiteres Highlight auf meiner Great Ocean Road Tour war der London Arch. Früher als London Bridge bekannt, war diese natürliche Felsenbrücke einst mit dem Festland verbunden. Doch 1990 stürzte ein Teil der Formation ein, sodass nur noch ein einzelner Felsen im Meer zurückblieb.</p>



<p>Dieser Ort zeigt eindrucksvoll, wie sich die Landschaft der Great Ocean Road ständig verändert. Es war faszinierend zu sehen, wie Wind, Wasser und Wetter im Laufe dieser Zeit diese ikonische Felsformationen geformt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibson Steps &#8211; Die Natur aus einer neuen Perspektive erleben</h3>



<p>Die Gibson Steps bieten eine seltene Möglichkeit, die imposanten Felsformationen nicht nur von oben, sondern auch von unten zu betrachten. Während meiner Great Ocean Road Tour bin ich die Treppen hinunter zum Strand gegangen und stand plötzlich vor riesigen Steinsäulen, die sich aus dem Meer erheben. Das Gefühl, zwischen diesen mächtigen Felsen zu stehen und die Kraft der Wellen hautnah zu erleben, war ein unvergesslicher Moment.</p>



<p>Der Strand selbst hat mich ebenfalls beeindruckt. Der feine Sand fühlte sich angenehm unter den Füßen an. Obwohl die Wellen weit nach oben reichten, konnte man problemlos auf dem Sand laufen. Die Kombination aus der wilden Brandung, den hochaufragenden Klippen und dem offenen Ozean sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre. Wer die Great Ocean Road nicht nur aus der Vogelperspektive erleben möchte, sollte diesen Stopp unbedingt einplanen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geologie der Great Ocean Road &#8211; ein Blick in die Vergangenheit</h2>



<p>Die atemberaubende Landschaft der Great Ocean Road Tour ist nicht nur fantastisch für tolle Postkartenmotive, sondern hier wird auch geologische Geschichte sichtbar. Etwas ganz Besonderes – da meistens die Geologie unseren Augen verwehrt bleibt. Hier lassen sich Millionen Jahre Erdgeschichte hautnah erleben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie entstanden die Kalksteinklippen?</h3>



<p>Vor etwa 20 Millionen Jahren war dieser Teil Australiens von einem flachen Meer bedeckt. Über Millionen von Jahren lagerten sich kalkhaltige Organismen wie Muscheln, Korallen und andere Sedimente am Meeresboden ab. Diese Ablagerungen verfestigten sich langsam zu Kalkstein.</p>



<p>Durch tektonische Bewegungen hob sich das Land schließlich an, und das Meer zog sich zurück. Die weicheren Gesteinsschichten wurden nach und nach von Wind und Wasser abgetragen, wodurch die dramatischen Klippen und Felsnadeln entstanden, die heute entlang der Great Ocean Road zu sehen sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/03/20250102_115114-1024x768.jpg" alt="London Arch Kalksteinklippen" class="wp-image-462"/><figcaption class="wp-element-caption">Hier sieht man die einzelnen Schichten des Gesteins besonders gut. </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Erosion &#8211; Ein Prozess, der die Landschaft stetig verändert</h3>



<p>Die Küste entlang der Great Ocean Road ist ständig in Bewegung. Die rauen Wellen des südlichen Ozeans treffen mit enormer Kraft auf die Küstenlinie und tragen den weichen Kalkstein nach und nach ab. Dadurch verändert sich die Landschaft über die Jahre hinweg sichtbar.</p>



<p>Besonders deutlich wird dies an Orten wie den 12 Apostles oder dem London Arch, wo bereits mehrere Felsen durch die natürliche Erosion eingestürzt sind. Küstenschutzmaßnahmen wie die Sandaufschüttungen in Apollo Bay verdeutlichen, dass die Erosion an bestimmten Bereichen der Great Ocean Road eine ernsthafte Herausforderung darstellt. Aber nicht nur die Erosion bedroht die hier die Küstenlinie. Auch die vielen Touristen und der Klimawandel gestalten die Instandhaltung des Great Ocean Roads vor Herausforderungen. (<a href="https://www.marineandcoasts.vic.gov.au/marine-coastal-management/great-ocean-road-action-plan">https://www.marineandcoasts.vic.gov.au/marine-coastal-management/great-ocean-road-action-plan</a>, <a href="https://www.abc.net.au/news/2017-05-21/sand-used-to-halt-beach-erosion-rise-along-great-ocean-road/8543552">https://www.abc.net.au/news/2017-05-21/sand-used-to-halt-beach-erosion-rise-along-great-ocean-road/8543552</a>)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie beeinflusst Kalkstein die Vegetation?</h3>



<p>Der kalkhaltige Boden entlang der Great Ocean Road beeinflusst nicht nur die Küstenlandschaft, sondern auch die Pflanzenwelt. Der Boden ist porös und lässt Wasser schnell versickern, was das Wachstum bestimmter Pflanzenarten begünstigt, während andere hier kaum gedeihen können.</p>



<p>Zudem fördert die hohe Kalkkonzentration eine spezifische Vegetation, die sich perfekt an diese Bedingungen angepasst hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Great Ocean Road Tour ist mehr als nur ein Roadtrip</h2>



<p>Meine Great Ocean Road Tour war eine unvergessliche Erfahrung. Neben den spektakulären Stopps, wie den 12 Apostles, Loch Ard Gorge und London Arch hat mich besonders die geologische Geschichte dieser Region fasziniert.</p>



<p>Die Erosion und die Kräfte der Natur sorgen dafür, dass sich die Landschaft ständig verändert. Wer weiß, welche Formationen in ein paar Jahrhunderten noch zu sehen sind?</p>



<p>Warst du schon auf der Great Ocean Road unterwegs oder hast schon andere beeindruckende Küstenstraßen erlebt? Was war dein Favorit?</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@victor_g?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Victor</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/felsformation-an-der-kuste-hM0jUUU5eDg?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Melbourne Reisebericht:  Kaffeekultur und Street Art</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 04:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Monat habe ich am Anfang meiner Australien Reise in Melbourne verbracht. Währenddessen hatte ich genug Zeit, die wichtigsten Spots in Melbourne zu entdecken. Meine Erfahrung habe ich nun endlich in einem Reisebericht über Melbourne zusammengefasst. Besondere Highlights, die mich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://johanna-kruse.com/melbourne-reisebericht-kaffeekultur-und-street-art/">Melbourne Reisebericht:  Kaffeekultur und Street Art</a> erschien zuerst auf <a href="https://johanna-kruse.com">Johanna Kruse</a>.</p>
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<p>Einen Monat habe ich am Anfang meiner <a href="https://johanna-kruse.com/langzeit-reise-australien/">Australien Reise</a> in Melbourne verbracht. Währenddessen hatte ich genug Zeit, die wichtigsten Spots in Melbourne zu entdecken. Meine Erfahrung habe ich nun endlich in einem Reisebericht über Melbourne zusammengefasst. Besondere Highlights, die mich beeindruckt haben: die Kaffeekultur und die Street Art &#8211; das macht die Stadt meiner Meinung nach so einzigartig!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ankunft in Melbourne: erste Eindrücke</h2>



<p>Als ich in Melbourne ankam, wurde ich sofort von der pulsierenden Energie der Stadt erfasst. Die Umstellung auf die neue <a href="https://johanna-kruse.com/kulturschock-australien/">Kultur </a>und der Kampf gegen den Jetlag waren nicht zu unterschätzen. In der ersten Woche war ich oft müde und schlief lange aus, während ich versuchte, mich an die fremde Umgebung zu gewöhnen. Für mich war es außerdem herausfordernd, mich zwischen den Hostelküchen um mein eigenes Essen zu kümmern, schien zunächst überwältigend, aber nach und nach fand ich meinen Rhythmus.</p>



<p>Ich hatte mir von Anfang an bewusst viel Zeit gelassen – ein ganzer Monat in Melbourne, um die Stadt wirklich kennenzulernen. Zwei Wochen hätten vermutlich für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gereicht, aber ich wusste nicht genau <a href="https://johanna-kruse.com/reisevorbereitungen-tipps/">wie meine Reise weitergehen sollte</a>, und musste mich zudem erst an die australische Hitze gewöhnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kaffeekultur in Melbourne: Kaffee ist hier kein Getränk sondern eine Lebenseinstellung</h2>



<p>Melbourne ist bekannt für seine lebhafte Kaffeekultur mit zahlreichen Cafés, die qualitativ hochwertigen und starken Kaffee anbieten. Ich habe selten eine Stadt erlebt, in der es wirklich an jeder Ecke ein Café gibt. Die Cafés waren fast alle kleine, stylische Läden mit Baristas, die ihren Job ernst nehmen. Melbourne ist die inoffizielle Kaffeewelthauptstadt. Als Kaffeeliebhaberin konnte ich mich mit Freuden darauf einlassen.</p>



<p>Die Kaffeekultur ist hier ein echter Wettbewerb. Wer den besten Flat White macht? Darüber kann man endlose Diskussionen führen. Ich habe viele ausprobiert – von den hippen Cafés in Fitzroy bis zu den kleinen versteckten Perlen in den Gassen der Innenstadt. Mein Fazit: Der Kaffee in Melbourne ist stark, cremig und einfach auf einem anderen Level.</p>



<p>Die Kaffeekultur in Melbourne unterscheidet sich deutlich von der deutschen. Während in Deutschland eher nachmittags Kaffee zu einem guten Stück Kuchen getrunken wird, haben die Cafés in Australien meistens nur bis mittags geöffnet. Wenn man also erst um 15/16 Uhr ein Café sucht, dann geht man meistens mit leeren Händen nach Hause.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein paar meiner Lieblingscafés zum Arbeiten und Genießen: </h3>



<p><strong>Little Rogue</strong> – Hier herrscht eine gemütliche Atmosphäre, egal ob mit Sitzplatz im Café oder um draußen in der kleinen Gasse einen Plausch zu halten.<br><strong>Market Lane Coffee</strong> – Spezialisiert auf hochwertigen Filterkaffee mit viel Laufkundschaft vom Queen Victoria Market. Die kleinen Sprüche auf den Bechern sorgt für extra Motiviation.<br><strong>Dukes Coffee Roasters</strong> – Hier gibts nachhaltigen Kaffee mit perfekter Crema.<br><strong>Higher Ground</strong> – Mehr als ein Café – ein Gourmeterlebnis. <br><strong>Brick Lane Melbourne</strong> – Nicht nur der Kaffee ist hier gut, nämlich auch das Frühstück.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Street Art in Melbourne: AC/DC Lane und Hosier Lane</h2>



<p>Ein weiteres Highlight meines <strong>Melbourne Reiseberichts</strong> ist die beeindruckende <strong>Street Art</strong>. Wer Street Art liebt, kommt in Melbourne an der <strong>Hosier Lane</strong> und der <strong>AC/DC Lane</strong> nicht vorbei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/02/20241223_155908-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-446"/><figcaption class="wp-element-caption">Graffitis in der AC/DC Lane</figcaption></figure>



<p>Während die <strong>Hosier Lane</strong> besonders bekannt und oft voller Touristen ist, empfand ich die <strong>AC/DC Lane</strong> als ruhiger und stilvoller. Auch die Kunstwerke haben mich in der AC/DC Lane mehr angesprochen. Hier war einfach noch etwas mehr Platz, um der Kunst Freiraum zu lassen. Beide Gassen bieten eine Vielzahl an kreativen Graffitis, Murals und Street Art-Projekten, die sich ständig verändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Queen Victoria Market: Kulinarik in Melbourne</h2>



<p>Der <strong>Queen Victoria Market</strong> ist eine Mischung aus historischem Markt, Foodie-Paradies und Vintage-Schatzkammer. Hier gibt es einfach alles: frische Lebensmittel, handgemachte Produkte, Second-Hand Kleidung und leckeres Street-Food.</p>



<p>Ich habe dort wirklich leckere holländische Poffertjes gegessen. Ein Hauch von Heimat in den ersten Wochen. Es war ein tolles Urlaubsgefühl, sich mit einem warmen Teller der fluffigen Mini-Pfannkuchen mit Erdbeeren (waaas Erdbeeren im Dezember?) zwischen dem Markttreiben eine kurze Pause zu gönnen. Passend dazu gibt es auch ein Flat White vom Market Lane Coffee direkt nebenan.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Öffnungszeiten des Queen Victoria Markets</h3>



<p> <strong>Dienstag, Donnerstag &amp; Freitag:</strong> 6:00 – 15:00 Uhr<br> <strong>Samstag:</strong> 6:00 – 16:00 Uhr<br> <strong>Sonntag:</strong> 9:00 – 16:00 Uhr</p>



<h2 class="wp-block-heading">St. Kilda &amp; Brighton Beach: Sehenswürdigkeiten am Wasser</h2>



<p>Kein Reisebericht von Melbourne ohne die schönen Orte am Meer. Obwohl Melbourne wirklich groß ist, hat es aber auch einige schöne Strände! Besonders bekannt: St. Kilda und die Brighton Beach Boxes. Die Strände in Melbourne sind 1-2 h von der Innenstadt entfernt, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Das gibt einem nochmal eine Perspektive der Größe dieser Stadt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pinguine in St. Kilda erleben</h3>



<p>St. Kilda ist eines der entspanntesten und beliebtesten Viertel Melbournes – direkt am Wasser gelegen, mit breiten Stränden, charmanten Cafés und einem Hauch von Nostalgie. Besonders berühmt ist der St. Kilda Pier, wo man jeden Abend nach Sonnenuntergang kleine Pinguine beobachten kann. Sie kehren aus dem Ozean zurück und watscheln über die Felsen zu ihren Nestern.</p>



<p>Ich war natürlich nicht die einzige, die sich dieses Naturschauspiel anschauen wollte. Mit vielen anderen Besuchern stand ich am Pier und war neugierig, endlich mal Pinguine zu sehen in freie Wildbahn!</p>



<p>Auch abseits der Pinguine hat mit St. Kilda mit seiner entspannten Atmosphäre sofort begeistert. Die Acland Street mit seinen gemütliche Cafés und Bäckereichen oder der historische Luna Park mit seinem bekannten, riesigem Eingangstor.</p>



<p>St. Kilda ist also ein perfekter Ort, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen, barfuß am Strand zu laufen und endlich mal wieder die Wärme und den Sand unter den Füßen zu genießen oder einfach den Sonnenuntergang zu beobachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Brighton Beach: Bunte Badehäuschen am Meer</h3>



<p>Neben dem Strand von St. Kilda befinden sich die Brighton Beach Boxes. Ein beliebtes Fotomotiv: die kleinen Holzhütten mit farbenfrohen Mustern machen den Strand für mich zu einer der charmantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.</p>



<p>Dieser Strand ist perfekt für einen Nachmittag mit Picknick, Schwimmen oder einfach nur zum Genießen des Ausblicks auf die Skyline von Melbourne.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/02/josh-withers-7W3tiR20hdw-unsplash-1024x767.jpg" alt="" class="wp-image-447"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@joshwithers?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Josh Withers</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/luftaufnahmen-des-strandes-bei-tag-7W3tiR20hdw?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Melbournes Sehenswürdigkeiten: Dandenong Ranges National Park</h2>



<p>Um dem Stadttrubel zu entfliehen, besuchte ich den <strong>Dandenong Ranges National Park</strong>, ein Regenwaldgebiet direkt vor den Toren Melbournes. Hier befinden sich riesigen Mountain Ash-Bäumen unter denen man entspannte Wanderungen unternehmen kann. Mit etwas Glück kann man sogar Wallabys oder Wombats in freier Wildbahn beobachten. Ein Glück, das ich leider nicht hatte.</p>



<p>Der Park bietet zahlreiche Wanderwege, Wasserfälle und wunderschöne Aussichtspunkte. Besonders empfehlenswert ist der 1000 Steps Walk, eine historische Strecke, die als Training für Soldaten diente und heute eine der beliebtesten Wanderungen in der Region ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Melbourne CBD &amp; Flinders Street Station: Das Herz der Stadt</h2>



<p>Das <strong>Central Business District (CBD)</strong> ist das geschäftige Zentrum Melbournes und voller Leben und wirklich vieler Menschen. Am Anfang war das für mich etwas <a href="https://johanna-kruse.com/kulturschock-australien/">überwältigend</a>. Neben modernen Wolkenkratzern findet man hier auch einige versteckte historische Gebäude und versteckte Gassen mit Cafés, Street Art, Boutiquen und natürlich auch einigen Ketten, Malls und viel Street Food.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flinders Street Station: Wahrzeichen der Stadt</h3>



<p>Eines der markantesten Gebäude im CBD ist die <strong>Flinders Street Station</strong>. Das historische Bahnhofsgebäude mit seiner großen Kuppel gilt nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt sondern ist auch als eines der bekanntesten Wahrzeichen Melbournes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/02/thomas-pavitte-8uc6XfHR0jc-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-448"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@thomaspavitte?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Thomas Pavitte</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/eine-gruppe-von-menschen-die-eine-strasse-vor-einem-gebaude-uberqueren-8uc6XfHR0jc?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein Monat in Melbourne</h2>



<p>Rückblickend war mein einmonatiger Aufenthalt in Melbourne eine <a href="https://johanna-kruse.com/category/reise/">Reise </a>voller Entdeckungen und persönlicher Highlights. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man sicherlich in ein bis zwei Wochen besichtigen. Ich genoss es, die Stadt in meinem eigenen Tempo zu erleben, vollständig in die Kultur einzutauchen und mich allmählich mit meiner <a href="https://johanna-kruse.com/reisevorbereitungen-tipps/">Reiseplanung </a>für die nächsten Monate auseinanderzusetzen.</p>



<p></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@i_am_simoesse?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Simona Sergi</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/skyline-der-stadt-tagsuber-unter-blauem-himmel-EUlRrbisKj8?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Reisen oder Urlaub? Warum das Hostelleben den Unterschied macht.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 05:21:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du an deine nächste Auszeit denkst, fragst du dich vielleicht: Reisen oder Urlaub? Deine Entscheidung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab; Was passt besser zu dir? Suchst du eher Entspannung oder Abenteuer? Und warum spielen Hostels eine Rolle dabei? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://johanna-kruse.com/reisen-oder-urlaub-warum-das-hostelleben-den-unterschied-macht/">Reisen oder Urlaub? Warum das Hostelleben den Unterschied macht.</a> erschien zuerst auf <a href="https://johanna-kruse.com">Johanna Kruse</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn du an deine nächste Auszeit denkst, fragst du dich vielleicht: Reisen oder Urlaub? Deine Entscheidung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab; Was passt besser zu dir? Suchst du eher Entspannung oder Abenteuer? Und warum spielen Hostels eine Rolle dabei?</p>



<p>Um ehrlich zu sein, hatte ich so meine Zweifel, als ich vor meiner <a href="https://johanna-kruse.com/langzeit-reise-australien/">Reise </a>darüber nachdachte, mein eigenes gemütliches Bett, meine gewohnte Umgebung gegen Ungewissheiten zu tauschen und voll ins Hostellife einzutauchen. Übernachtungen im Hostel war für mich kein komplettes Neuland, aber ganze 6 Monate in Hostels verbringen? Da kamen mir doch ein paar Zweifel.</p>



<p>Rückblickend kann ich sagen: spannend, wie schnell sich die Dinge ändern können.</p>



<p>Meinen letzten Urlaub verbrachte ich in einer Appartment-Unterkunft. Ich konnte mir noch nicht so richtig vorstellen, fürs nächste halbe Jahr gar kein Raum mehr für mich zu haben. Aber das war ja auch der Urlaub. Jetzt war ich auf Reisen. Doch wann ist man wirklich auf Reisen, und wann ist man im Urlaub? Wo liegen da die Unterschiede? Ist es die Zeit, die man unterwegs ist? Wo man unterwegs ist? Die Art der Unterkunft? Oder vielleicht die eigenen Erfahrungen?</p>



<p>Für viele ist Urlaub der Inbegriff von Erholung, während Reisen eher mit Entdeckung und Herausforderung verbunden wird. Welche Rolle spielen Hostels dabei? Ich habe beides ausprobiert und möchte hier meine Gedanken und Erfahrungen zu Reisen vs. Urlaub teilen. So viel Vorab; Ich würde argumentieren, dass es einen Unterschied macht, ob ich mich im All-inklusive Hotel befinde und mich ans Frühstücks-Buffet setzen kann oder mich im Low-Budget Hostel nach einer unruhigen Nacht erstmal selbst um mein Frühstück kümmern muss. Denn letzteres fühlt sich manchmal gar nicht so sehr nach Erholung an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reisen oder Urlaub: der feine Unterschied</h3>



<p>Für viele ist Urlaub der Inbegriff von Erholung, während Reisen eher mit Entdeckung und Herausforderung verbunden wird. Welche Rolle spielen Hostels dabei? Ich habe beides ausprobiert und möchte hier meine Gedanken und Erfahrungen zu Reisen vs. Urlaub teilen. So viel Vorab; Ich würde argumentieren, dass es einen Unterschied macht, ob ich mich im All-inklusive Hotel befinde und mich ans Frühstücks-Buffet setzen kann oder mich im Low-Budget Hostel nach einer unruhigen Nacht erstmal selbst um mein Frühstück kümmern muss. Denn letzteres fühlt sich manchmal gar nicht so sehr nach Erholung an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/01/takafumi-yamashita-yUs-rYGedzs-unsplash-1-1024x683.jpg" alt="Hostel Lounge Reisen" class="wp-image-433"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@yamashita0129?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Takafumi Yamashita</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/leeres-braunes-holzzimmer-yUs-rYGedzs?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was das Hostelleben so besonders macht</h3>



<p>Bei Hostels gehen die Meinungen wohl weit auseinander. Die einen mögen sie, andere machen einen weiten Bogen drum herum. Klar, wenn ich im Urlaub Erholung suche, dann sind Hostels nicht der beste Ort. Aber für Reisen ist es echt ein toller Ort.</p>



<p>Im Hostel bist du selten allein. Ob in der Gemeinschaftsküche, im Schlafsaal oder bei organisierten Events. Man lernt super schnell neue Leute kennen und es ergeben sich immer neue Gespräche mit Reisende aus der ganzen Welt. So kommt man auch einfach an <a href="https://johanna-kruse.com/reisevorbereitungen-tipps/">Tipps oder Inspirationen für die eigene Reise</a>. Wenn man sich eher schwertut mit Smalltalk sind Hostels eine tolle Möglichkeit das zu üben. Dadurch dass man schon eine Gemeinsamkeit hat, nämlich dass man in der gleichen Gegend unterwegs ist ergeben sich eh schon Gespräche.</p>



<p>Hostels sind außerdem häufig viel günstiger als andere Unterkünfte wie Hotels oder Airbnbs. Es herrscht eine angenehme Dynamik, sodass es oft kein Problem ist, seinen Aufenthalt zu verlängern oder zu verkürzen. Eine Flexibilität, die ich beim Reisen im sehr willkommen heiße. Was weiß ich denn, ob ich in einer Woche noch Lust habe, in dem Hostel zu bleiben, oder ob ich mich nach was anderes sehne? Ich habe für meinen Aufenthalt hier in Melbourne z.B. nur 1 Woche Hostel gebucht. Bin jetzt aber 3-4 Wochen hier. So schön, dass es so easy war, das Hostel zu verlängern! In all dieser Flexibilität heiße ich dennoch auch immer ein gewisses Gefühl von Alltag willkommen. Umso besser, dass ich mir in der Hostelküche mein Essen zubereiten kann. Und der Vorteil davon außerdem – es ist deutlich günstiger, als immer irgendwo essen zu gehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Herausforderungen des Hostellebens</h3>



<p>Es ist natürlich nicht immer alles so super toll und angenehm im Hostel. Man lebt mit ganz vielen verschiedenen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen. Da können sich schonmal die ein oder anderen Schwierigkeiten oder Herausforderungen ergeben.</p>



<p>Die günstigste Art der Unterkunft in Hostels sind die Schlafsäle. Was wiederum bedeutet, dass man sich ein Zimmer teilt. Da muss man sich auch erstmal dran gewöhnen und es erfordert einiges an Anpassungsfähigkeit und Geduld. Es kann auch richtig anstrengend werden. Wenn man sich das Zimmer bspw. mit acht Leuten teilt, ein paar davon erst spät in der Nacht ins Bett kommen oder früh wieder aufstehen, weil sie einen frühen Flieger erwischen müssen. Da kann die Nacht dann schonmal unruhig oder kurz sein.</p>



<p>Die Qualität von Hostels variiert auch sehr stark. Manche Hostels haben nur einfache Betten aus Metall, wo man nachts jede Bewegung spürt. Auf Wertsachen solltest du auch einen guten Blick haben! Mittlerweile ist es aber Standard, dass für jeden Gast ein Schließfach bereitsteht. Dennoch kann es mal schnell chaotisch werden, wenn jeder seine Sachen im Zimmer rumfliegen hat. Aber ein bisschen Chaos gehört dazu, oder?</p>



<p>Ich bin bisher immer gut damit gefahren, mit die Bewertungen und Fotos anzuschauen und dann auf mein Bauchgefühl zu hören. Achte auch darauf: Preis ist nicht immer alles! Klar ist es nice, 5-10€ zu sparen und ein günstigereres Hostel zu nehmen. Wenn du dort aber keinen erholsamen Schlaf hast und dich gar nicht ins Bad wagen magst, dann hast du dadurch auch nichts gewonnen. Generell gilt bei Reisen: höre auf dein Bauchgefühl!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2025/01/pexels-george-pak-7969090-1024x683.jpg" alt="Backpacker Hostel" class="wp-image-434"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von George Pak : https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-frau-taschen-backpacker-7969090/</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Reisen oder Urlaub: Was passt besser zu dir und was ist deine Intention?</h3>



<p>Urlaub ist ideal, wenn du dich entspannen magst, dir Komfort und feste Abläufe wichtig sind und du recht wenig Zeit hast, aber möglichst viel erleben möchtest.</p>



<p>Reisen passt besser zu dir, wenn du dein Ziel authentisch entdecken möchtest, in die Kultur eintauschen willst und bereit bist auf etwas Luxus zu verzichten um dafür Flexibilität zu gewinnen.</p>



<p>Wie siehts bei dir aus? Bist du eher der Reise- oder Urlaubstyp? Was sind deine Erfahrungen mit Hostels?</p>



<p></p>



<p></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@jazminantoinette?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Jazmin Quaynor</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/mann-sitzt-auf-barstuhl-vor-mann-im-cafe-9Y8vxVQN4o4?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Woran ich mich erstmal gewöhnen muss &#8211; Kulturschock Australien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 01:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australien ist für viele ein Traumziel. Doch wie bei jeder Reise in ein Land, gibt es auch hier ein paar Dinge, an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Meine ersten Erfahrungen mit dem sogenannten „Kulturschock“ und Tipps findest du hier: [&#8230;]</p>
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<p>Australien ist für viele ein Traumziel. Doch wie bei jeder Reise in ein Land, gibt es auch hier ein paar Dinge, an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Meine ersten Erfahrungen mit dem sogenannten „Kulturschock“ und Tipps findest du hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Winter in den Sommer: Tausch von Winterjacke gegen T-Shirt</h3>



<p>Meine <a href="https://johanna-kruse.com/langzeit-reise-australien/">Australienreise </a>begann mitten im deutschen Winter. Die plötzliche Umstellung auf den Sommer war eine Wohltat, aber auch eine der kleineren Herausforderungen auf der Reise. Lange Tage, viel Sonnenlicht. Eine willkommene Abwechslung zu dem dunklen Winter und den kurzen Tagen auf der Nordhalbkugel. An die längeren Tage musste ich mich erstmal gewöhnen. Dass ich nun wieder mehr Tageslicht zur Verfügung habe, dass mein Tag nicht um 17 Uhr mit der Dunkelheit endet, sondern dass ich auch abends gut unterwegs sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Sonne scheint den ganzen Tag und ich habe FOMO</h3>



<p>Dass in Australien die ganze Zeit die Sonne scheint ist ja jetzt kein Geheimnis. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in Deutschland fühl sich Sonnenschein immer ein wenig wie ein Geschenk an. Hier in Australien war es plötzlich die Regel. Und doch hatte in den ersten Tagen das Gefühl, jede Minute draußen genießen zu müssen. Nach ein paar Tagen ist auch diese FOMO glücklicherweise verschwunden. Der Verstand checkt dann doch irgendwann, dass Sonnenschein hier eher der Regelfall ist und das schlechte Gewissen geht auch dann wieder.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/12/laura-cros-KtJy7cZV5OQ-unsplash-683x1024.jpg" alt="Kulturschock Großstadt Sonne" class="wp-image-421"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@locreaphoto?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Laura Cros</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/menschen-auf-markierung-neben-der-strasse-KtJy7cZV5OQ?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<p>Mein Tipp: Erinnere dich daran, dass die Sonne häufig scheint. Es ist vollkommen in Ordnung, auch mal drinnen zu bleiben und zu entspannen. Die Sonne läuft dir nicht weg, vor allem nicht im australischen Sommer!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine neu gewonnene Freiheit</h3>



<p>Ohne einen festen Rhythmus von Arbeit und anderen Verpflichtungen kann man sich schonmal orientierungslos fühlen. Aber es bringt natürlich auch eine krasse Freiheit mit sich. Mit der muss man aber auch umgehen können. Es war schon recht ungewohnt, den ganzen Tag zu meiner freien Verfügung zu haben und nach meinen eigenen Wünschen gestalten zu können. Ob mit einem entspannten Vormittag im Bett oder direkt morgens zum Strand zu fahren.</p>



<p>Mein Tipp: Gib dir Zeit, dich auch daran zu gewöhnen. Und etabliere kleine Routinen oder Rituale, die dich auf Reisen unterstützen. Vielleicht hilft es dir ja auch, deinen Tag schon am Abend vorher ins Visier zu nehmen und einen groben Plan aufzustellen, was der morgige Tag für dich bereithält?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/12/averie-woodard-5d20kdvFCfA-unsplash-1024x683.jpg" alt="Freiheit Reisen Roadtrip" class="wp-image-422"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@averieclaire?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">averie woodard</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/frau-die-auf-einem-fahrzeug-sitzt-streckt-ihren-kopf-und-ihren-rechten-arm-aus-dem-fenster-wahrend-sie-auf-der-strasse-fahrt-5d20kdvFCfA?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verdrehte Welt: Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter</h3>



<p>Ja ich, weiß das klingt irgendwie offensichtlich, aber da musste ich echt mal kurz drüber nachdenken. Ich war ja noch nie auf der Südhalbkugel unterwegs. Aber als ich darüber stolperte, dass man am Strand von Melbourne den Sonnenuntergang beobachten kann, brauchte ich einen Moment, um das zu realisieren.</p>



<p>Kleiner Tipp: Auch wenn heutzutage alles digital ist, hilft ein Grundverständnis der Himmelsrichtungen manchmal, sich zurecht zu finden. Gerade als Kartographie-Nerd weiß ich über sowas gerne Bescheid. Da kann die Verortung des Sonnenstandes schonmal hilfreich sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Morgenstund&#8216; hat Gold im Mund</h3>



<p>Anscheinend sind viele Australier Frühaufsteher. Das war mir vorher gar nicht so klar. Daher macht es hier wohl Sinn, dass viele Cafés öffnen häufig schon um 7 oder 8 Uhr öffnen. Dafür sind dann aber nachmittags auch früh geschlossen. Wenn man sich hier erhofft, noch um 16 oder 17 Uhr einen Kaffee zu trinken, muss man ggf. erst ein bisschen suchen, bis man fündig wird. Am ersten Tag hab ich es genossen, früh zu frühstücken und dann trotzdem noch den ganzen Tag vor mir zu haben. Das hat sich in den Tagen danach leider mit dem Jetlag geändert, da sich mein Körper noch an den neuen Rhythmus gewöhnen muss. Aber ich freue mich auch darauf, morgens früher aufzustehen, um doch mehr vom Tag zu haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Hab Geduld mit dir selbst.</h3>



<p>Gebe dir in den ersten Tagen und Wochen viel Zeit, dich an neue Dinge zu gewöhnen. Egal ob Jetlag oder Kulturschock oder beides. Auch wenn man den Kulturschock bei den eigenen <a href="https://johanna-kruse.com/reisevorbereitungen-tipps/">Reisevorbereitungen </a>mit einbezogen hat, kann es einen ganz schön überrumpeln und am Anfang kann es schnell zu viel sein. Da ist es super hilfreich, wenn die ersten Tage nicht vollgepackt sind mit Programm, sondern nimm dir die Zeit, die brauchst, um dich an deine neue Umgebung zu gewöhnen!</p>



<p></p>



<p></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@aaronburden?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Aaron Burden</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/foto-des-kompasses-mit-flachem-fokus-NXt5PrOb_7U?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Reisevorbereitungen &#8211; Tipps für eine entspannte Reise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 05:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stressfrei Reisen beginnt bei der Vorbereitung Reisevorbereitungen sind mehr als nur das Packen des Rucksacks, Flugbuchung oder der Check, ob der Reisepass noch gültig ist. Aber auch die Bürokratie gehört dazu. Effektive Reisevorbereitungen legen den Grundstein dafür, ob deine Reise [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Stressfrei Reisen beginnt bei der Vorbereitung</h3>



<p>Reisevorbereitungen sind mehr als nur das Packen des Rucksacks, Flugbuchung oder der Check, ob der Reisepass noch gültig ist. Aber auch die Bürokratie gehört dazu. Effektive Reisevorbereitungen legen den Grundstein dafür, ob deine Reise entspannt und reibungslos verläuft – oder von kleinen, aber vermeidbaren Hindernissen geprägt ist. Hier sind einige wichtige, aber Reisevorbereitungen und Tipps, die es dir erleichtern, stressfrei anzukommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beschäftige dich frühzeitig mit den bürokratischen Hürden deiner Reise</h3>



<p>Auch wenn du noch so gut organisiert bist, darfst du die Bürokratie nicht vergessen. Gerade bei Reisen ins Ausland gibt es oft Dinge, die nicht sofort offensichtlich sind: Brauchst du einen Auslandsführerschein? Wie sieht es mit der Krankenversicherung oder Haftpflichtversicherung aus? Benötigst du noch Bargeld in der Landeswährung? Gibt es spezielle Impfungen oder Dokumente, die für deine Reise oder weitergehende Unternehmungen wichtig sind?</p>



<p>Ich hatte zwar einige Monate Zeit, mich auf meine <a href="https://johanna-kruse.com/langzeit-reise-australien/">Reise </a>vorzubereiten, aber durch die Arbeit wurde es trotzdem eine echt knappe Kiste. Und nichts ist stressiger, als beim Abflug nicht zu wissen, ob alle Versicherungstechnischen Angelegenheiten geklärt sind – glaub mir! Daher: Kümmere dich frühzeitig um die notwendigen bürokratischen Dinge, damit du deine Reise entspannt antreten kannst. </p>



<p>Erstelle eine Liste mit allen notwendigen Dokumenten und Fristen, die du vor Abreise benötigst. Sichere deine Reisedokumente auf USB-Sticks oder Cloud-Systemen, falls mal etwas schief geht. Kümmere dich so früh wie möglich um Versicherungsangelegenheiten. Falls was unklar ist, oder du Fragen hast; ein Anruf ist schnell getätigt und meistens lassen sich so die meisten Fragen direkt aus dem Weg räumen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Buche den Fensterplatz &#8211; es lohnt sich!</h3>



<p>Ein Fensterplatz im Flugzeug kann mehr kosten, aber er ist oft die Investition wert, besonders auf Langstreckenflügen. Der zusätzliche Komfort, den Kopf an die Wand lehnen zu können, mach das Schlafen deutlich einfacher. Und bei Langstreckenflügen ist doch Schlafen die einzige Option, um den Flug zu überstehen – oder? Außerdem bietet der Fensterplatz die Möglichkeit, ungestört zu sitzen ohne dass ständig jemand vorbei muss. Der einzige Nachteil: du musst deine Sitznachbarn ggf. aufwecken, wenn du rauswillst. Das finde ich aber deutlich angenehmer als nach ein paar Stunden nicht mehr zu wissen, wie ich mich hinsetzen soll, damit es einigermaßen aushaltbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterkunft für die ersten Tage: Deine sichere Basis</h3>



<p>Den Flug hast du jetzt schonmal hinter dich gebracht und du willst einfach nur noch ins Bett oder dich vernünftig ausstrecken? Umso dankbarer wirst du dafür sein, wenn du die Unterkunft für die ersten Nächte oder die erste Woche gesichert hast. Plane voraus, dein Zukunfts-Ich wird es dir danken. So kannst du dich nach der Ankunft erholen und dich in deinem eigenen Tempo an die neue Umgebung gewöhnen. Bei mir war es so, dass ich mir für die ersten beiden Nächte sogar ein Hotel gegönnt habe, damit ich die ersten Nächte ungestört meinen Jetlag auskurieren konnte und mich nicht über Menschen im <a href="https://johanna-kruse.com/reisen-oder-urlaub-warum-das-hostelleben-den-unterschied-macht/">Hostel </a>aufregen musste. Es war sehr angenehm, zu wissen, wo ich einchecken muss und mich direkt auf Bett fallen zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Essensplanung: Komfort nach der Anreise</h3>



<p>Egal, wie gut du deine Reise geplant hast – nichts ist anstrengender, als hungrig und erschöpft in einer neuen Umgebung anzukommen. Vor allem, wenn du dich nicht mehr aufraffen kannst, dich um etwas zu Essen zu kümmern. Ich bin zwar mitten am Tag in Melbourne angekommen, war aber müde und hungrig – eine ganz gefährliche Kombination – und dann zu träge, um mich um was zu Essen zu kümmern.</p>



<p>Daher meine Tipps: Schau dir vorab die Gegend bei deiner Unterkunft an: gibt es Restaurants, die dir schon zusagen? Gibt es sonst Supermärkte in der Gegend oder vielleicht einen Lieferdienst, bei dem du easy bestellen kannst? Informiere dich auch, ob die Unterkunft eine Küche oder einen Kühlschrank hat. Nutze die Kartenapp deiner Wahl, um die nötigen Läden, Restaurants oder Lieferdienste ausfindig zu machen und speichere sie dir ggf. ab. Das erspart dir ein wenig Stress nach deiner Ankunft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/12/anete-lusina-GOZxrAlNIt4-unsplash-1024x681.jpg" alt="Reisevorbereitungen Tipps Kofferpacken" class="wp-image-415"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@anete_lusina?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Anete Lūsiņa</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/schwarze-dslr-kamera-in-der-nahe-von-sonnenbrille-und-tasche-GOZxrAlNIt4?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Zu guter Letzt: meine Tipps zum Packen</h3>



<p>Packe immer weniger ein, als du denkst zu brauchen. Eine Sache, die ich auf jeden Fall unterschätzt habe; es ist schwieriger als gedacht, im Winter für den Sommer zu packen. Ich hatte beim Packen die ganze Zeit das Gefühl, dass ich nicht genug Pullis einpacke, für den Fall, dass es halt doch mal frisch wird.</p>



<p>Ich dachte, ich hätte schon wenig eingepackt und doch ist es mir noch zu viel. Natürlich kommt es da noch auf das Zielland ein. Vor allem wenn du lange unterwegs bist und häufig deine Unterkunft wechselst, kann es sehr nervig und anstrengend werden, viel mitgenommen zu haben. Zeugs, welches du womöglich gar nicht brauchst, aber immer wieder ein- und auspacken musst. Mit leichtem Gepäck lebt es sich sehr viel angenehmer. Ich bin noch nicht lange in Australien unterwegs und doch geht mir mein Gepäck schon auf den Keks. Es bleibt abzuwarten, ob sich mein Gepäck als praktisch oder zu viel herausstellt. Was ich aber jetzt schon sagen kann: ein paar Sneakers reicht auf jeden Fall aus! Ich hatte irgendein Bedürfnis, Wechselschuhe mitzunehmen, falls die mal komplett durchnässt sind, dass ich ein weiteres Paar habe, was ich wahrscheinlich gar nicht brauchen werde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Vorbereitungen für eine entspannte Reise</h3>



<p>Es sind oft die kleinen Details und eigenen Erfahrungen, die von Reise zu Reise dazu kommen und deine Reisevorbereitungen den Feinschliff verleihen. Mit der richtigen Planung kannst du die Anreise und die ersten Tage enspannter verbringen.</p>



<p>Wie siehts bei dir aus? Hast du weitere smarte Tipps zur Reisevorbereitung? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.</p>



<p></p>



<p></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@sadswim?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">ian dooley</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/kamera-paar-braune-schuhe-weisser-keramikbecher-grauer-und-schwarzer-stift-braune-rauchpfeife-3NCA3tbaE5I?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Meine erste lange Reise: Australien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 09:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit über 10 Jahren nun wollte ich nach Australien Reisen. Der Traum hat sich bei mir bereits nach dem Abitur entwickelt. Dann passte es nicht, ich fing erst ein Freiwilliges Jahr an, dann ein Studium und eine Ausbildung… Und wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://johanna-kruse.com/langzeit-reise-australien/">Meine erste lange Reise: Australien</a> erschien zuerst auf <a href="https://johanna-kruse.com">Johanna Kruse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit über 10 Jahren nun wollte ich nach Australien Reisen. Der Traum hat sich bei mir bereits nach dem Abitur entwickelt. Dann passte es nicht, ich fing erst ein Freiwilliges Jahr an, dann ein Studium und eine Ausbildung… Und wie das dann so ist verliert man seine Ziele, bei mir konkret die Reise nach Australien aus den Augen. Jetzt ist es endlich soweit und ich darf mir diese Traum verwirklichen. Unglaublich! Ich kann es selbst noch nicht ganz fassen.</p>



<p>In den nächsten 6 Monaten werde ich in Australien unterwegs sein, meinen Horizont erweitern, meine Komfortzone sprengen und hoffentlich Erfahrungen fürs Leben machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ausgerechnet Australien? </h2>



<p>Seitdem ich das 1. Mal ein Bild vom Uluru im Herzen Australiens gesehen habe, war es um mich geschehen. Das ist jetzt 11 Jahre her. Als ich das Foto vom Uluru mit all den tollen Farben sah, wusste ich ich, dass ich die Natur Australiens unbedingt mal mit meinen eigenen Augen sehen und erfahren muss. Die teilweise unberührte Natur, die noch etwas ganz ursprüngliches und raues an sich hat, fasziniert und motiviert mich immer wieder. Egal, ob es das rote Zentrum in Australien mit dem Uluru ist oder die wunderschönen Strände oder der Regenwald oder die Berge. Es gibt so eine unfassbare Vielfalt dort am Ende der Welt, die ich selbst erleben möchte.</p>



<p>Und die Sonne! So viele Sonnenstunden wie es dort gibt – Träumchen! Kommend aus dem deutschen Winter hatte ich schon das Gefühl im Oktober eine Winterdepression zu entwickeln. Da kommt mir die viele Sonne gerade recht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/12/michael-jerrard-dhL82KC11sY-unsplash-1-1024x768.jpg" alt="Reise Australien Uluru" class="wp-image-409"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@michaeljerrard?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Michael Jerrard</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/brauner-berg-unter-blauem-himmel-tagsuber-dhL82KC11sY?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<p>Es ist aber nicht nur die Natur, die mich an dem Land so sehr fasziniert. Je mehr ich mich mit dem Land auseinandersetzte, desto mehr begeisterte ich mich dafür. Ich las über die Lebenseinstellung der Australier. Dieses Gefühl, in den Tag hineinzuleben. Zu Arbeiten um zu leben. Und nicht zu Leben um zu Arbeiten – so wie wir es in Deutschland ja doch eher praktizieren. Dass es einfach möglich ist, auch vor der Arbeit morgens noch Surfen zu gehen. Ja, diese „No-Worries“ Einstellung möchte unbedingt selbst auch erfahren. Daher ist es für mich auch so wichtig, nicht nur einen 3-4 -wöchigen Urlaub zu machen, sondern das Land wirklich kennen zu lernen. Daher habe ich mich dann für ein Work-and-Travel Aufenthalt entschieden. Ach und erwähnte ich, dass es den besten Kaffee in Australien geben soll?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Vorfreude und sich ins Hemd machen: Herausforderungen und Chancen</h2>



<p>Während die Reise mich in den letzten Wochen im beginnenden Winter über Wasser gehalten hat, sind währenddessen auch immer wieder Zweifel und „Ach du Scheiße“-Momente aufgetreten. In den letzten Tagen vor der Abreise war es ein einziges Wechselbad der Gefühle. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass es jetzt tatsächlich losging und ich mir den Traum erfülle. Dann waren wieder Momente dabei, in denen ich viel zu viel nachgedacht habe und nicht wusste, wie ich mit den Unsicherheiten umgehen soll. Aber auch das gehört alles dazu und waren die ersten Vorboten, dass ich nun endlich die Reise antrete und aus meiner Komfortzone heraustrete.</p>



<p>Auf den Flug habe ich auch mit etwas Bangen geschaut. Bis nach Australien auf den andere Seite der Welt zu fliegen ist ja nicht mal eben so. Die zwei Mal elf Stunden mit einem Umstieg in Shanghai hatten es schon in sich. Aber es war ja auch eher Mittel zum Zweck, um mein Ziel zu erreichen als Entspannungsprogramm und das ist dann auch mal in Ordnung und die erste Herausforderung.</p>



<p>Eine große Herausforderung wird für mich werden die Sicherheit hinter mir zu lassen, loszulassen und die Ungewissheit zu begrüßen. Einfach in den Tag hineinzuleben. Gerade als Person, die immer schön alles im Griff haben möchte und es auch liebt zu Planen und zu Organisieren, darf ich lernen, meine Sicherheit ein Stück weit loszulassen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Pläne für die kommenden Monate</h2>



<p>Da ich mit dem Flieger in Melbourne ankommen werde, werde ich erstmal den Süden erkunden und dann den Weg die Ostküste hinauf beschreiten. Auch Neuseeland möchte ich gerne noch abklappern. Wenn ich schon die Chance habe, dort unten auf der Südhalbkugel unterwegs zu sein, dachte ich, dass ich Neuseeland dann auch direkt mitnehmen kann. Auch gut für den Fall, dass es mir im Hochsommer in Australien (Januar/Februar) in Australien zu heiß wird.</p>



<p>Die ersten Tage werde ich in Melbourne verbringen. Nach dem Flug den Jetlag erstmal verarbeiten. Dann geht es mit dem Auto über den Great Ocean Road nach Adelaide. Anschließend möchte ich auch einen Abstecher nach Tasmanien machen. Ich glaube, dass der grüne Zipfel Australiens gerne unterschätzt wird und von den meisten Backpackern ausgelassen wird. Ob es sich lohnt oder nicht, werde ich dann berichten! Nach Tasmanien geht es dann für mich nach Neuseeland. Dort freue ich mich schon auf die weiten Landschaften (Herr der Ringe lässt grüßen) und auf die Seen und Berge. Anschließend mache ich mich auf den Weg nach Sydney, um dort nach einem Job Ausschau zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/12/eugene-quek-J5Cmq_p09h4-unsplash-1024x683.jpg" alt="Neuseeland Reise Australien" class="wp-image-410"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@eqpanda?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Eugene Quek</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/luftaufnahmen-der-berge-bei-tag-J5Cmq_p09h4?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<p>Ich möchte zwar hauptsächlich Reisen, aber ein bisschen Arbeit wird auch dazugehören.</p>



<p>Wart ihr schonmal auf einer Langzeitreise oder gar in Australien oder Neuseeland unterwegs? Habt ihr Tipps für mich? Lasst es mich gerne wissen!</p>



<p></p>



<p></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@nilsnedel?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Nils Nedel</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/flugzeug-am-himmel-wahrend-der-goldenen-stunde-ONpGBpns3cs?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>



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		<title>Vorbereitung für eine Weitwanderung: Teil 3 der Schottland-Reihe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 14:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[West-Highland Way]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass gute Vorbereitung ist die halbe Miete bei einer Weitwanderung ist stellte ich bereits bei meinem ersten Versuch auf dem West-Highland Way fest. Obwohl ich noch nicht viel vom West-Highland-Way sah, gefiel mir dieser Trail von Anfang an so gut, [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p>Dass gute Vorbereitung ist die halbe Miete bei einer Weitwanderung ist stellte ich bereits bei meinem ersten Versuch auf dem West-Highland Way fest. Obwohl ich noch nicht viel vom West-Highland-Way sah, gefiel mir dieser Trail von Anfang an so gut, dass ich ihn auf jeden Fall nochmal gehen wollte. Dann musste meine Vorbereitung für die Weitwanderung aber besser laufen. Sodass ich beim nächsten Mal &#8211; mit der richtigen Vorbereitung &#8211; die natürliche Schönheit des West-Highland Ways in vollen Zügen genießen kann.</p>



<p><a href="https://johanna-kruse.com/ein-traum-der-schottischen-highlands-teil-1-der-schottland-reihe/">Hier geht´s zum Teil 1 der Schottland-Reihe. </a></p>



<p><a href="https://johanna-kruse.com/auf-dem-west-highland-way-unterwegs/">Hier geht´s zum Teil 2 der Schottland-Reihe. </a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Routenplanung und Etappen</h2>



<p>Eine sorgfältige Routenplanung ist unersetzlich für eine erfolgreiche Vorbereitung für die Weitwanderung. Informiert euch im Voraus gründlich über die Strecke und auch das Klima bzw. das Wetter vor Ort. Wann macht es am meisten Sinn die Weitwanderung zu laufen? Teilt die Etappen realistisch nach körperlicher Fitness auf. Unterschätzt dabei nicht, dass das Terrain und der Ausbau der Wanderwege sehr unterschiedlich sein kann. Schaut nach Kartenmaterial oder Wanderführer um auch Sehenswürdigkeiten entlang des Trails mitzunehmen. </p>



<p>Beachtet bei der Routenplanung auch, wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Manchmal macht es Sinn eine Etappe etwas länger oder kürzer zu gestalten, um bspw. Einen schönen Campingplatz oder eine günstige Unterkunft mitzunehmen. So hab ich z.B. einen Campingplatz direkt am Loch Lomond gewählt, musste dafür aber ein paar Kilometer weiter wandern bei der 2. Etappe. Das war der Kaffee am Morgen am See auf jeden Fall wert, auch wenn die letzten Kilometer sich echt gezogen haben! Generell sind die Etappen des West-Highland Ways aber sehr flexibel einteilbar. Ich hatte 8 Etappen geplant. Gängig sind zwölf, sieben oder fünf Etappen – je nach Fitness. &nbsp;&nbsp;</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausrüstung </h2>



<p>Der Punkt, der bei mir wahrscheinlich für den Abbruch der Weitwanderung sorgte. Hätte ich mehr Gedanken an die Vorbereitung für die Weitwanderung verschwendet, wäre das vielleicht anders gewesen. Es macht Sinn in hochwertige und auf jeden Fall wetterfeste Ausrüstung zu investieren, die oft dann auch sehr lange hält, wenn man die Investition einmal getätigt hat. Für Schottland eignet sich generell warme und wasserfeste bzw. regendichte Ausrüstung. Wobei man mit allen verschiedenen Wetterlagen rechnen sollte. </p>



<p>Wasserdichte Wanderschuhe und atmungsaktive Kleidung versteht sich von selbst. Ein kleines Erste-Hilfe-Set ist ebenfalls Pflicht. Ein paar Dinge, die ich auch sonst immer Dabeihabe: Sonnenschutz (für Haut und Kopf) – ja auch in Schottland kann die Sonne mal rauskommen – , ein Taschenmesser. Bei Brillenträgern kann sich eine Cap bei Sonne und Regen als hilfreich erweisen, denn bei Regen wird die Brille nicht ganz so nass und man ist in der Lage, noch ein bisschen was zu sehen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Pausen machen </h2>



<p>Auch ein Punkt, auf den ich mehr hätte achten können. Pausen schon in die zeitliche Planung mit einzubauen, macht durchaus Sinn. Und vergesst auch während der einzelnen Tagesetappen nicht, Pausen zu machen! Gerade bei schlechtem Wetter kann das sehr sinnvoll sein, um sich ins Trockene zu begeben oder danach einfach gestärkt weiterzugehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/monika-skret-hwyZxsv107I-unsplash-1024x686.jpg" alt="West-Highland Way, Leitfaden Weitwanderung, Wandern, Natur, Landschaft, Berge" class="wp-image-363"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@mskret?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Monika Skręt</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-tor-mitten-auf-einem-rasenfeld-hwyZxsv107I?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Körperliche Fitness und Training </h2>



<p>Die eigene körperliche Fitness sollte gut an den jeweiligen Trail angepasst sein. Bei Anfängern reicht vermutlich leichtes Training, je schwerer der Trail desto mehr sollte man sich mit dem Training auseinandersetzen. Auch da kann eine Recherche sinnvoll sein. Dennoch würd ich empfehlen, auf jeden Fall ein bisschen Zeit ins Training zu stecken. Auch das war ein Aspekt, den ich unterschätzt habe. Ich würde mich als „Normalfit“ bezeichnen. Auch wenn der Westhighland-Way anfängertauglich ist, hätte mir etwas Training in der Vorbereitung auf jeden Fall sehr gut getan! Mein Trugschluss war, dass ich als Läuferin genauso gut trainiert wäre fürs Wandern…</p>



<p>Im Training kann man eine Komnbi aus Cardio- und Krafttraining machen. Bei meinem nächsten Anlauf würde ich in der Vorbereitung ein paar Tage am Stück wandern, damit sich der Körper an die starke (Dauer-) Belastung gewöhnt und man die Weitwanderung wirklich genießen kann, ohne extrem mit seinen eigenen körperlichen Grenzen zu kämpfen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verpflegung </h2>



<p>Die Abgeschiedenheit des Wanderwegs, die Natur und die weitläufigen Landschaften des Westhighland Ways &#8211; weswegen dieser auch so geschätzt wird – geht jedoch auch mit begrenzten Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten einher. Das sollte unbedingt bedacht werden bei der Planung! Sodass es umso wichtiger wird, ausreichend Verpflegung einzuplanen bzw. einzupacken, oder sich vorher schon zu informieren, wo wann was gekauft werden kann. Es kann da auch sehr hilfreich sein, einen Puffer an Verpflegung einzuplanen, sodass man in jedem Fall etwas mehr Essen als nötig dabei hat. Am praktischten ist es natürlich, den Campingkocher direkt dabei zu haben – vorausgesetzt natürlich, man entscheidet sich fürs Campen. An den meisten Campingplätzen gibt es aber auch kleine Einkaufsmöglichkeiten, bei denen man Konserven oder einfach Energieriegel für den Notfall findet. Aber Vorsicht: manche Einrichtung haben während der Wintermonate geschlossen. Auch hier gilt: rechtzeitig informieren, damit man im schlimmsten Fall nicht vor einem geschlossenen Kiosk steht.</p>



<p>Was das Trinkwasser angeht, so findet man entlang des Wanderwegs immer wieder Stationen, an denen man den eigenen Vorrat auffüllen kann. Es gibt aber auch kleine Regale entlang der Etappen, wo nette Nachbarn für die Wanderer Essen und Trinken für eine kleine Spende anbieten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/daniel-j-schwarz-mountains-1024x683.jpg" alt="West-Highland Way, Leitfaden Weitwanderung, Wandern, Natur, Landschaft, Berge" class="wp-image-364"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@danieljschwarz?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Daniel J. Schwarz</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/braune-und-grune-berge-am-fluss-unter-weissen-wolken-tagsuber-YFNSnKYdruk?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Übernachtungsmöglichkeiten </h2>



<p>Für die Übernachtungsmöglichkeiten – sei es Unterkünfte oder Campingplätze – empfiehlt es sich auf jeden Fall diese weit im Voraus zu buchen. Vor allem, wenn man den Westhighland Way während der Hauptsaison (März – Oktober) gehen möchte. Überleg dir, ob du lieber in Unterkünften übernachten möchtest, oder ob Campingplätze auch ausreichen. Bei einigen Unterkünften und Zeltplätzen kann es vorkommen, dass sie während der Wintermonate geschlossen haben. Eine Kombination aus beiden kann auch sinnvoll sein und die Weitwanderung angenehmer machen, wenn man alle paar Tage in einem richtigen Bett schläft und die Kleidung richtig gut durchtrocknen kann, statt in einem klammen Zelt zu übernachten und morgens in die noch feuchte Kleidung vom Vortag zu schlüpfen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Naturschutz </h2>



<p>Ein Thema, welches mir natürlich auch besonders am Herzen liegt. Weitwanderwege sind eine wundervolle Möglichkeit, die Natur und weite Landschaften besonders und intensiv zu erleben. Damit die Landschaften ihre ursprünglichkeit, die wir so schätzen, nicht verlieren, heißt es: Leave no Trace. Nimm deinen Müll immer mit und entsorg ihn dort, wo es möglich ist (im Mülleimer – nicht in der freien Natur!), sodass der Ort so hinterlassen wird, wie er vorgefunden wurde.</p>



<p>Bleib außerdem auf den markierten Wegen und stört die Tiere so wenig wie möglich. Auch bei Pflanzen gilt: Bestaunen und anschauen reicht, mitnehmen und pflücken solltet ihr stets lassen! So umgeht ihr auch die Gefahr, falls es sich um giftige oder besonders geschützten Pflanzen handelt!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/spencer-eccles_jones-qygu7qc9DN8-unsplash-1024x683.jpg" alt="West-Highland Way, Leitfaden Weitwanderung, Wandern, Natur, Landschaft, Berge" class="wp-image-365"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@spencerecclesjones?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Spencer Eccles_Jones</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-grasbewachsenes-feld-mit-bergen-im-hintergrund-qygu7qc9DN8?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><cite>Der Weg ist das Ziel.  (Konfuzius)</cite></blockquote>



<p></p>



<p></p>



<p>Mit diesen 7 Dingen sollte dem Erlebnis der Weitwanderung nichts mehr im Weg stehen! Den wichtigsten Punkt nicht zu vergessen: Wenn ihr dann endlich vor Ort seid, vergesst nicht die Zeit, die Wanderung und die Natur auch zu genießen. Seid Flexibel, wenn man nicht alles nach Plan läuft. So ergeben sich manchmal ganz neue Möglichkeiten und Begegnungen und machen das ganze Abenteuer der Weitwanderung doch aus. &nbsp;</p>
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		<title>Auf dem West-Highland Way unterwegs &#8211; Teil 2 der Schottland-Reihe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2024 10:46:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Conic Hill]]></category>
		<category><![CDATA[Loch Lomond]]></category>
		<category><![CDATA[West-Highland Way]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Vorbereitungen für den West-Highland Way waren alle getroffen, Vorfreude und auch ein paar Ängste und Zweifel kamen auf. Aber das ist bei sowas normal, dachte ich mir. Und eine Erfahrung heraus aus der Komfortzone würde es eh werden, gerade [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://johanna-kruse.com/auf-dem-west-highland-way-unterwegs/">Auf dem West-Highland Way unterwegs &#8211; Teil 2 der Schottland-Reihe</a> erschien zuerst auf <a href="https://johanna-kruse.com">Johanna Kruse</a>.</p>
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<p></p>



<p>Meine Vorbereitungen für den West-Highland Way waren alle getroffen, Vorfreude und auch ein paar Ängste und Zweifel kamen auf. Aber das ist bei sowas normal, dachte ich mir. Und eine Erfahrung heraus aus der Komfortzone würde es eh werden, gerade was das Camping angeht. Also los ging es.</p>



<p><a href="https://johanna-kruse.com/ein-traum-der-schottischen-highlands-teil-1-der-schottland-reihe/">Hier geht es zum 1. Teil der Schottland-Reihe.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">West-Highland Way &#8211; die 1. Etappe: Milgnavie &#8211; Drymen</h2>



<p>Auch wenn Milgnavie von Glasgow aus sehr gut mit der Bahn erreichen kann, entschied ich mich wegen meines Gepäcks für ein Taxi. Ich hatte ja Zelt, Schlafsack, Isomatte, Reisetasche und Tagesrucksack dabei. Das alles wurde per Gepäcktransport von Etappe zu Etappe transportiert.</p>



<p>Am Bahnhof von Milgnavie wurde das Gepäck abgegeben und es ging los zum Startpunkt des West-Highland Ways. Der Wanderweg führte mich an einem Bachlauf entlang durch Stadtwald. Schon hier war ich von den Farben sehr begeistert. Der Wald war erfüllt von einem unglaublich sattem grün, dass ich das Gefühl hatte, ich befinde mich im Urwald. Von der Vegetation her stimmte das natürlich nicht und auch die Menschen um mich herum holte mich in die Realität zurück. Dennoch genoss ich diese satten Farben, die Gerüche nach Erde und Naturgeräusche. Nach dem Trubel in der Stadt eine wahre Wohltat. Aus dem Wald heraus ging es in eine offene Landschaft und der Dauerregen setzte ein. Rechts von mir befand sich dichter Wald, links von mir offene Heidelandschaft, in der vereinzelt Ginsterbüsche blühten. Sonnengelbe Farbspritzer. Mit Steigung hatten wir am ersten Tag kaum zu kämpfen, abwarten wir das sich in den nächsten Tagen entwickeln würde. Das Terrain war auch anfängerfreundlich, Trittsicherheit war dennoch unabdingbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7007-768x1024.jpg" alt="Bachlauf entlang des West-Highland Ways, sattes grün in den Wäldern " class="wp-image-343"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Heidelandschaften, Wälder, Schafweiden und Dauerregen.</h3>



<p>Immer wieder führte mich der Weg über oder an Schafweiden vorbei. An den musste ich anhalten, um die kleinen Lämmer zu beobachten. Nach der 5. Schafweide hatte ich auch daran langsam gewöhnt, freute mich aber immer noch darüber. Zwischendurch kam ich an einer Whiskey-Distillerie vorbei, an der einige Wanderer einkehrten, bzw. eine Besichtigung buchten.</p>



<p>Nach zwei Stunden kümmerte mich auch der Dauerregen nicht mehr. Langsam musste ich eine Pause einlegen und suchte einen kleinen Unterschlupf, der einigermaßen regenfrei war. Wie sich später herausstellte, legte ich die Pause viel zu spät ein, da ich kurz später schon in meiner ersten Unterkunft ankam. Ich hatte auf einem Campingplatz eine kleine Unterkunft gebucht, die aussah wie ein Weinfass. Ein richtig kleines Tiny House. Mein Gepäck war bereits an der Unterkunft. Gemütlich war dort Platz für zwei Personen. Der Dauerregen hatte aufgehört und ich zog endlich meine Wanderschuhe aus. Freiheit für die Füße. Nach einer Wanderung gibt es doch kein besseres Gefühl. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">West-Highland Way &#8211; die 2. Etappe: Drymen &#8211; Loch Lomond</h2>



<p>Am nächsten Morgen wurden ich wach von den ersten Wanderern, die ihre Zelte bereits abbrachen und sich auf den Weg machten. Als ich aufstand, wurde mir bereits bewusst, dass ich vielleicht etwas besser für die Wanderung hätte trainieren sollen. Meine Beine und Füße taten immer noch weh und morgen würde es mit dem Muskelkater bestimmt so richtig schlimm werden. Aber auch ich beschloss, meine Sachen wieder einzupacken und für den Gepäckservice abzugeben. Heute würde es wenig Wald und viel Heide- und Graslandschaften zu sehen geben. Das Wetter belohnte uns heute mit viel Sonnenschein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7013-1024x768.jpg" alt="Flechten entlang des West-Highland Ways " class="wp-image-347"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Über den Conic Hill zum Loch Lomond</h3>



<p>Die zweite Etappe führt über den Conic Hill. Es besteht auch die Möglichkeit, diesen auszulassen und einen Abzweig zu nehmen, der an einer Landstraße zum Loch Lomond führt. Ich wollte mir den Conic Hill jedoch nicht nehmen lassen und Landstraße hörte sich für mich auch nicht wirklich verlockend an. Rückblickend hätte ich vielleicht meide von Muskelkater geprägten Beine in diese Überlegung mit hineinziehen sollen. Schon als ich auf den Conic Hill zulief fragte ich mich schon, wie ich da raufkommen sollte. Er lag direkt vor mir. Der Anstieg zum Conic Hill war zwar schön, aber auch sehr brutal. Ich war gut ausgebaute Wanderwege, mit einigermaßen Trittsicherem Terrain gewöhnt. Das war hier etwas anders. Der Weg zum Berg hinauf war recht gerade, ohne große Serpentinen und mit etwas, was man wohl Treppenstufen nennen könnte. Nur das diese ungefähr doppelt so hoch waren, wie normale Stufen, die ich kannte. Und die Steine, die diese Stufen formten waren sehr grob, sodass man permanent nach untern schauen und sich ziemlich konzentrieren musste, damit man sich keinen Fehltritt leistete. Der Anstieg war sehr steil. Aber ich wusste, dass ich vermutlich mit einer recht guten Aussicht belohnt wurde. Auch an dem Tag habe ich es mit den Pausen eher sporadisch gehalten, und dachte mir eine schöne Pause auf dem Gipfel würde ausreichen. &nbsp;Als ich also mit dem Aufstieg begann, merkte ich meinen Muskelkater in den Oberschenkeln bei jedem. Einzelnen. Schritt. Irgendwann kam ich an. Und die Aussicht war doch ziemlich phänomenal. Man konnte sehr gut über den Loch Lomond blicken und sah die Highlands am Horizont. Unglaublich beeindruckend. Genau dafür war ich losgegangen. Nun war ich oben. Aber irgendwie musste ich auch noch runterkommen. Der Abstieg war fast genauso schlimm wie der Aufstieg. Unten angekommen machte ich erstmal eine lange, ausgiebige Pause.</p>



<h3 class="wp-block-heading">An der Küste des Loch Lomonds entlang</h3>



<p>Danach wurde der West-Highland Weg nur noch schöner und schöner. weil er an der Küste des Lochs entlangführte. Die ganze Zeit mit dem Blick auf die Berge auf der anderen Seite des Sees. Absolut traumhaft. Immer wieder ging der Weg vom Strand in den Wald, der direkt dahinter lag. Dort war es wieder so schön saftig grün, der Waldboden mit Moos bedeckt und hier und da konnte man schon Frühlingsblumen ausmachen, die auf moosbewachsenen Baumstämmen wuchsen oder zwischen Gräsern emporragten. Nach einer Weile durch diesen Küstenstreifen kam ich am Zeltplatz an. Diesmal wollte ich auch wirklich Zelten. Es war etwas schwierig, einen ebenen Untergrund für das Zelt zu finden. Aber ich war auch sehr erledigt von der Etappe heute. Also wurde das Zelt einfach irgendwie aufgebaut, Hauptsache es ging schnell. Als Dinner musste heute die 5-Minuten-Terrine aus dem Campingplatz-Shop reichen. Allmählich verließen wir die Zivilisation und auch die Möglichkeiten, etwas fürs Dinner einzukaufen wurden weniger. Hätte ich mal einen Campingkocher mitgenommen… Dann legte ich mich auch schon schlafen, zu mehr war ich nach der doch echt anstrengenden Etappe einfach nicht mehr in der Lage. Und im Zelt wurde es allmählich auch echt kalt… Ich machte mir noch eine Wärmflasche und wollte einfach nur schlafen. Doch ich fror unheimlich. Schlafsack und Isomatte boten doch wohl nicht die gewünschte Isolation. Auch wenn es tagsüber in der Sonne schön warm war, waren die Nächte doch noch echt eisig. Die Nacht war schrecklich. Ich war erschöpft, aber konnte einfach nicht schlafen, weil es so kalt war.&nbsp; Irgendwann in den Morgenstunden wachte ich aus meinem Halbschlaf auf und überlegte, wie es weiterging.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="345" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7059-1-1024x768.jpg" alt="Loch Lomond, im Hintergrund die Highlands " class="wp-image-345"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="346" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7079-768x1024.jpg" alt="West-Highland Way Zeichen, Küste Loch Lomond " class="wp-image-346"/></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">West-Highland Way: Abbruch</h2>



<p>Die letzten beiden Tage waren so vielversprechend, dass ich es unbedingt weiter schaffen wollte. Aber mit dieser Erschöpfung weiter zu laufen machte einfach keinen Sinn. Zumal die nächsten Unterkünfte wieder Zeltplätze waren und davon auszugehen war, dass ich ähnlich gut schlafen würde wie die letzte Nacht. Meine Klamotten waren klamm, das mit dem Zeltaufbauen hatte nicht richtig gut geklappt. Mein Schlafsack und Isomatte waren einfach zu dünn. Auch mit Wärmflasche und drei Lagen Kleidung war mir einfach nicht warm genug gewesen in der Nacht.</p>



<p>Das vernünftigste, auf das ich mich einlassen konnte war tatsächlich, die Weitwanderung auf dem West-Highland Way abzubrechen. Ich konnte es nicht glauben und es brach mir das Herz, weil ich mich so sehr darauf gefreut hatte und die zerklüftete Landschaft noch gar nicht richtig angefangen hatte und genau dafür war ich doch hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben. </h3>



<p>Noch bevor mein Entschluss feststand, war mir klar, dass es auf jeden fall ein „nächstes Mal“ geben würde. Ich wollte es unbedingt mal bis nach Fort William schaffen, wenn auch nicht dieses Mal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gute Vorbereitung ist die halbe Miete bei einer Weitwanderung</h3>



<p>Mir mangelte es an Übung und Campingerfahrung und auch an Vorbereitung. Klein anfangen und dann die Weitwanderung besser vorbereitet und geübt nochmal versuchen. Mit dem Taxi ging es dann wieder Richtung Glasgow.  Innerhalb von 45 Minuten war ich dann wieder in der Stadt, wo ich doch 2 Tage gebraucht hatte, diese Strecke zu Fuß zurück zu legen&#8230;</p>



<p>So kam es, dass ich 5 Tage eher als gedacht wieder in den Flieger Richtung Heimat stieg. Und trotzdem war der Urlaub für mich mit unglaublich wertvollen Erfahrung gespickt. Diese Landschaft hat mich so fasziniert, dass ich es unbedingt wieder versuchen möchte und dann werde ich es auch bis zum Ende schaffen.</p>



<p></p>



<p><a href="https://johanna-kruse.com/vorbereitung-fuer-eine-weitwanderung-teil-3-der-schottland-reihe/">Hier geht&#8217;s zum 3. Teil der Schottland-Reihe</a></p>
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		<title>Ein Traum der schottischen Highlands &#8211; Teil 1 der Schottland-Reihe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 13:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schottische Highlands]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[West-Highland Way]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Nebel hängt über der kargen Heidelandschaft. Die Ginsterbüsche leuchten Sonnengelb, wobei die Wolkendecke keinen Sonnenstrahl durchlässt. Auf der Weide stehen weiße und schwarze Schafe mit kleinen Lämmern, die sich austoben und sich gegenseitig anmeckern. Der Blick schweift in die [&#8230;]</p>
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<p>Der Nebel hängt über der kargen Heidelandschaft. Die Ginsterbüsche leuchten Sonnengelb, wobei die Wolkendecke keinen Sonnenstrahl durchlässt. Auf der Weide stehen weiße und schwarze Schafe mit kleinen Lämmern, die sich austoben und sich gegenseitig anmeckern. Der Blick schweift in die Ferne, wo der Nebel noch in den Nadelbäumen hängt. Die Sicht ist geprägt von sattem Grün. In der Landschaft wechseln sich Heide und Moore mit Nadelwäldern und Weideflächen mit Schafen und Hochlandrindern ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stimmungsvolle Landschaften</h3>



<p>Vor nebelverhangenen Hügel kann man eine Distillerie mit Hof ausmachen. Der Regen hinterlässt die Wäldern mit einem lebendigem Grün. Der Waldboden und einzelne Baumstümpfe sind mit Moos bedeckt. Irgendwie sieht es gemütlich aus und wirkt einladend. Die Frühlingssonne kitzelt hier und da die ersten Blüten hervor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/05/P1050441-1024x769.jpg" alt="Landschaft in den schottischen Highlands bei Loch Lomond" class="wp-image-327"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Weitwanderung in den schottischen Highlands</h3>



<p>Schon lange träumte ich von genau so einem Bild, in den schottischen Highlands endlich Wandern. Diese Stimmung der nebligen und kargen Landschaft, die ich nur von Bildern und Fotos kannte, wollte ich unbedingt selbst erfahren. Diese Weite, die verschiedenen Grüntöne, die Schafe, die raue Natur, die Ruhe, ja auch der Dauerregen und die Anstrengung der Wanderung.,</p>



<p>So begann ich damit, meine erste Weitwanderung zu organisieren. Es dauerte nicht lange, da kam ich auf den West Highland Way. Landschaftlich genau das, was ich mir vorstellte. Die Streckenabschnitte konnte man sich selbst variabel einteilen – je nach Kondition und Unterkunft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der West-Highland Way: direkt durch die Highlands</h3>



<p>Der WHW führt von Milgnavie (bei Glasgow) nördlich bis nach Fort William. Vorbei an dem größten See Schottlands, dem Loch Lomond. Je nach Schwierigkeitsgrad kann man das in 7-12 Etappen laufen. Die Etappenziele sind unter anderem: Drymen, Balmaha, Rowardennan, Inversnaid, Inverarnan, Crainlarich, Tyndrum, Bridge of Orchy, Inveroran, Kingshouse und Kinlochleven.</p>



<p>Da der West Highland Way (WHW) ein ziemlich bekannter und touristischer Wanderweg, ist er wirklich gut ausgebaut und beschildert. So hieß es in den Infos, die ich mir in den nächsten Wochen zusammensuchte. Einige, wenige Unterkünfte bzw. Hotels und viele Zelt- und Campingplätze auf dem Weg. Der Vorteil bei einer so gut erschlossenen Route war, dass es einen Gepäckservice gab. Sodass die Gepäckstücke, vor allem Zelt, Isomatte, Schlafsack an die Unterkünfte und Zeltplätze direkt transportiert werden und man das Gepäck nicht selbst tragen muss. Daher eignet sich diese Weitwanderung auch besonders gut für Anfänger. Der Nachteil ist natürlich, dass man auf dem Weg recht vielen Menschen begegnet oder Etappen immer wieder mit den gleichen Menschen geht. Wenn man also die Isolation in der Wildnis sucht, ist dieser Weg wahrscheinlich eher weniger geeignet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/05/Foto-01.05.23-10-57-29-768x1024.jpg" alt="karge Landschaft in den Highlands" class="wp-image-328"/></figure>



<p>Den Zeitpunkt der Wanderung sollte man sich gut überlegen, ab Mai beginnt die Midges-Season. Midges sind fiese Sandfliegen, die einen im Sommer nicht mehr in Ruhe lassen. Daher entschied ich mich für Ende April/Anfang Mai. Ich hatte Glück, die Midges waren noch nicht unterwegs, aber das Wetter konnte auch noch sehr wechselhaft sein. Es würde also doch eine Überraschungstüte werden. Ansonsten wäre es ja auch langweilig, oder nicht?</p>



<p></p>



<p><a href="https://johanna-kruse.com/auf-dem-west-highland-way-unterwegs/">Hier geht´s zu Teil 2.</a></p>



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<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@reubenteo?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Reuben Teo</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/fotografie-von-hugeln-aus-der-vogelperspektive-fUZWpaUknyI?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Sonne auf der Haut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2024 11:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Sommergefühl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Haar sonnengetrocknet Hängt strähnig über die Schultern Die Wärme auf der Haut Sehnsüchtig erwartet Die letzten Wochen nur Wolkenverhangen Ohne Leichtigkeit im Herzen Der Geruch von frisch gemähtem Gras Lässt die Seele aufatmen. Die bunten Blumen im Garten Der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Mein Haar sonnengetrocknet</p>



<p>Hängt strähnig über die Schultern</p>



<p>Die Wärme auf der Haut</p>



<p>Sehnsüchtig erwartet</p>



<p>Die letzten Wochen nur Wolkenverhangen</p>



<p>Ohne Leichtigkeit im Herzen</p>



<p>Der Geruch von frisch gemähtem Gras</p>



<p>Lässt die Seele aufatmen.</p>



<p>Die bunten Blumen im Garten</p>



<p>Der Geruch von Erde,</p>



<p>Erde die durch die Hände rieselt</p>



<p>Lässt mich ankommen</p>



<p>Leichte Schweißperlen rinnen den Rücken herunter</p>



<p>Die Sommerhose flattert im Wind um meine Beine</p>



<p>Vogelgezwitscher im Ohr</p>



<p>Das Thermometer springt auf 25</p>



<p>Sommersprossen wachsen auf der Haut</p>



<p>Sommerhits vom letzten Jahr im Ohr</p>



<p>Sehnsucht nach Tagen am See</p>



<p>Leichtigkeit im Herzen</p>



<p>Hoffnung auf den Sommer</p>



<p>Sonnenstrahlen auf der Haut</p>



<p>Lassen mich aufblühen</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://johanna-kruse.com/wp-content/uploads/2024/05/filip-baotic-bluete-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-319" style="width:683px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@filipbaotic?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Filip Baotić</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/weisse-bluten-unter-blauem-himmel-tagsuber-APNbuv8mje4?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></figcaption></figure>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@dmey503?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Dan Meyers</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/lilablattrige-blume-9FrtwO5i3Gc?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://johanna-kruse.com/sonne-auf-der-haut/">Sonne auf der Haut</a> erschien zuerst auf <a href="https://johanna-kruse.com">Johanna Kruse</a>.</p>
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